Pauline Kuiper

 
Geboren 1944 in den Niederlanden.
Dort zehn Jahre als Ergotherapeutin tätig in verschiedenen Rehabilitationszentren für Kinder und Erwachsene.
Ausbildung in Leibarbeit (Haptonomie und Bobath).
Vipassana und Zenmeditation seit 1972.
Mein Bedürfnis nach Besinnung und Integration von Achtsamkeit im täglichen Leben führte mich 1976 in die Existentialpsychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, geleitet von Prof. Karlfried Graf Dürckheim und Dr. Maria Hippius.
Von 1976-1982 dort Neuorientierung, Weiterbildung und Mitarbeit.

In dieser Zeit Entwicklung des meditativen Töpferns an der Drehscheibe als eine neue Arbeitsweise. Es folgte eine Ausbildung in der Arbeit am Tonfeld® bei Prof. Heinz Deuser sowie eine mehrjährige Fortbildung in Gestaltgruppen und kunsttherapeutischen Medien.

Mitgründerin von Neuenzell in 1982. Seitdem lebe ich dort und bin als Mitarbeiterin für Tonarbeit und im Leitungsteam tätig.

Als Kriegskind konfrontiert mit Gewalt und Verfolgung und aufgewachsen in den Wirren und der Neufindung der Nachkriegszeit, setze ich mich mein Leben lang mit menschlichen Werten auseinander.

Von 1990 bis 2002 Prozessorientierte Transaktionsanalyse bei Dr. Harry Tyrangiel, Zürich, wobei Beziehung und Begegnung thematisch im Mittelpunkt standen.

Seit 2004 bin ich Mitglied des Kreises „One by One“, einer Organisation, die sich mit den Folgen von Nationalsozialismus und Völkermord beschäftigt. In diesem Rahmen nehme ich regelmässig an Konferenzen und Begegnungsgruppen teil, die sich wegen politischer, religiöser oder ethnischer Konflikte gegenüberstehen und durch Dialog den Weg der Verständigung suchen.

Ich bin seit 2001 Schülerin an der Internationalen Ridhwan-Schule von A. H. Almaas. Sie bietet mir einen Raum der Vertiefung und der Integration von Spiritualität, Lebensgeschichte und Arbeit auf meinem persönlichen Weg.

Seit April 2017 biete ich die "Arbeit am Tonfeld" und an der Drehscheibe nicht mehr an.

Pauline Kuiper bietet an: